29. Januar 2026.
Heute stand die Partnachklamm und die Kaiserschmarrnalm auf unseremProgramm. 3 Frühaufsteher hatten sich am Münchner Hbf verabredet. In der Nacht hatte es geschneit. Als ich aus der Haustür trat, regnete es leicht. Endlich fuhr unser verspäteter Zug nach Garmisch-Partenkirchen auf Gleis 27 ein. Die Ansage des Lokführers: „heute fährt dieser Zug wegen eines Unfalls nur bis Murnau“, dämpfte unsere freudige Erwartung etwas. Wir stiegen trotzdem ein, denn in Pasing wollten 6 weitere Teilnehmer unserer Wandergruppe zusteigen.
Als wir, alle Neune, in Murnau ausstiegen, standen ein paar Großraumtaxis einer Schlange von Fahrgästen gegenüber. Alle wollten sie Richtung Garmisch transportiert werden. Warten bis wir vielleicht einen Platz in einem der Taxis bekämen, war für uns keine Option. Der Vorschlag einer Wanderfreundin, die “Drachenstichrunde“ zu gehen, wurde gerne angenommen. Der Weg führte uns durch einen kleinen Park in Richtung „Münterhaus“. Dort bogen wir in die beeindruckende „Kottmüller Allee“ ein. Alte Eichen säumten den Weg. Danach wurde der Weg etwas freier. Wir konnten das „Moos“ im Süden und die dahinter liegenden Berggipfel nur erahnen. Eine Panoramakarte half uns da auch nicht wirklich weiter. Das Georgskircherl, erbaut im 18.Jahrhundert, von den Einheimischen auch das „Ähndl“ genannt, konnten wir erkennen. Später, auf dem Rückweg wollten wir es besuchen. Der Wegweiser „Drachenstichrundweg“ zeigte uns die Richtung an. Wir passierten den „ASAMPUNKT“. Dieser Punkt verbindet auf einer Geraden die 3 Kirchtürme, Georgskirche-Weichs-Ohlstadt und das Gipfelkreuz vom Rauheck. Der Weiterweg führte uns durch die wildromantische Schlucht, genannt „DRACHENSTICH“ und folgte einem steilen Treppenweg nach oben auf eine kleine Anhöhe. Inzwischen hatte es die Sonne durch die Wolken geschafft. Der Blick auf das Moos und die Berge war frei. „Was für eine Aussicht!“ Auf dem Rückweg schauten wir uns die kleine, sehr schöne Kirche an. Frisch gestärkt nach einem Mittagessen im Gasthof „Ähndl“, war der Rückweg zum Bahnhof Murnau nicht mehr weit. Diese Wanderung war mehr als eine Alternative: „Ein schöner Tag in guter Gemeinschaft“










