30.01.2026-01.02.2026

Der Start am Freitag Mittag begann recht staureich, bis wir auf der Autobahn waren, vergingen fast 2 Stunden. Nachdem die Hütte jetzt mit einem Schlüsselsafe ausgestattet ist, ersparten wir uns den Weg zum Hüttenwart nach Haar. Zuerst wurde der Holzofen angeheizt,  dann wanderten wir zum Brot kaufen zur Albert-Linkhütte. Wir konnten der Kuchenvitrine nicht wiederstehen und genossen die vielfältigen Käsekuchen. Am nächsten Morgen kam unsere junge Verstärkung gegen 9 Uhr an. Wir teilten die Gruppen und die Jugend zog los über die untere zur oberen Firstalm. Da wir schon vor 12 Uhr vor Ort waren, bekamen wir noch einen Sitzplatz mit Schaffell an der Hüttenwand.

Während unser Youngster die Pommes mit Ketchup genoss, aalte ich mich in der warmen Sonne. Der gemietete Schlitten brachte uns recht zügig zum Spitzingsattel. Die letzten Meter war die Bahn mit Kunstschnee beschneit worden und ziemlich sulzig. Hinter der Schranke wurde der Schlitten abgestellt und wir gingen die Straße zurück zu unserer Hütte. Die Jugend beschloss den frühen Nachmittag noch mit Schwimmen im Hallenbad in Schliersee zu füllen, ich jedoch hatte einen Schweinsbraten aus dem Holzofen versprochen. Nachdem die Kruste ratzeputz verputzt war, verbrachten wir den Abend mit Mensch ärgere dich nicht verkehrt.

Die Senioren hatten am Morgen beschlossen, eine  Schneeschuhwanderung zum Vorgipfel der Brecherspitze zu machen. Dazu marschierten wir nach dem Frühstück Richtung Spitzingsattel los. Von dort ging es weiter am Rande der Rodelbahn zur Oberen Firstalm. Dann einen steilen Anstieg hinauf zum Vorgipfel der Brecherspitze. Unterwegs und auf dem Plateau konnten wir ein super Gipfelpanorama genießen. Auch strahlte die Sonne von einem fast wolkenlos blauem Himmel, so daß wir ganz schön ins Schwitzen kamen. Nach ca. 3 Stunden hatten wir dann unser Ziel erreicht und gönnten uns eine wohlverdiente Vorgipfelrast, wobei wir die super Aussicht genossen. Der Abstieg war dann relativ kurz. Schon nach ca. einer Stunde waren wir wieder an der Oberen Firstalm, die inzwischen, Samstag Nachmittag, bei herrlichem Wetter, sehr gut besucht war, so daß wir nur noch kurz im Stehen ein Radler getrunken haben. Eigentlich wollten wir uns auch auf der Firstalm mit der anderen Gruppe wieder zusammentreffen, aber wir hatten bei der Schneeschuhtour doch etwas länger gebraucht. Also beschlossen wir über die Untere Firstalm zur Hütte zurückzukehren. Dort trafen wir dann auch Christine, die ihren legendären Schweinebraten zubereitete. Nach einer kurzen Rast ging es für mich erstmals mit den mitgebrachten Langlaufski auf die Loipe. Es war in der Nähe der Hütte eine kurze Loipe gespurt, wo ich die Ski ausprobieren konnte. Hierbei mußte ich leider feststellen, daß das Ganze auch nicht so einfach ist und ich öfters im Schnee saß. Ich kam zwar nass aber wohlbehalten wieder bei der Hütte an.  Sonntags gab es wieder ein umfangreiches Frühstück, bevor wir die Hütte aufräumten. Da jeder mithalf, war das schnell erledigt und wir stiefelten diesmal über den Lyralift Parkplatz den Bockerlbahnweg hinunter zum Blecksteinhaus. Es war eine zauberhafte Stimmung, alles war mit Rauhreif überzogen und überzuckert. Im Blecksteinhaus ergatterten wir noch den letzten Tisch. Wir wurden mit kleiner Heidi (Spätzle mit Sosse), Gulaschsuppe, Münchner Schnitzel und Bergsteigeressen (gebackener Camembert mit Salat) exzellent bewirtet. Auf dem Rückweg  wollten wir noch die Wildfütterung um 15 Uhr ansehen, waren aber fast 1 Stunde zu früh dort - leider zu kalt zum warten. Daher stapften wir vorbei an der Wurzhütte und bogen ab zur Schnapserei. Dort gibt es das Stehstamperl für 1 € - man kann aus ca 40 verschiedenen Sorten wählen. Mein Favorit ist der Haselnuss. Weiter ging's vorbei am Arabellahotel zum Spielplatz. Ein Trompeter sass am Ufer und spielte amerikanische Weihnachtslieder. Dann waren wir auch schon wieder bei unseren Autos am Kurvenlift. Alle bedauerten das Ende dieses abwechslungsreichen Wochenende.

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