20.März 2026

6 km     3 Stunden

Gestern war es wieder soweit, wir trafen uns wieder um 10 Uhr 15 vorm Rischart am Pasinger Bahnhof. Wir, das waren acht wissbegierige Wanderer, die an diesem noch nebligem und kalten Morgen zum Dachauer Bahnhof gefahren sind. Dort wurden wir bereits von drei weiteren Mitwanderern erwartet. Gemeinsam machten wir uns auf den Fußmarsch Richtung Altstadt und Schloß. Während wir den Karlsberg zum Zollhäusl (jetzt Touristeninformation) zum Bild Nummer 18 hinaufgingen, erreichte uns keuchend ein Nachzügler, der

 unserer Truppe von Pasing nachgefahren war. Nunmehr zu zwölft, betrachteten wir nun Bild 18 (das letzte Bild des Künstlerweges Karlsberg v.J.Lehmann) und das im Rathaus Innenhof ausgestellte Bild 1 von Eduard Schleich (Blick vom Karlsberg Dachau gegen das Gebirge). Dessen Ausblick konnten wir gleich mit dem heutigen Ausblick vergleichen und mußten feststellen, daß sich die Ausdehnung und die Bebauung doch um einiges verändert hat.

Nach einem kurzen Hinweis auf die Gemäldegalerie Dachau, die sich im Sparkassengebäude befindet und in der  sehr schöne Gemälde ausgestellt werden, sind wir zum Dachauer Schloß, daß die Wittelsbacher als frühe Sommerresidenz vierflügelig errichten ließen und das nach Umbauten von Max Emanuel, heute nur noch einen Trakt hat, hinaufgegangen. Nach einem kurzen Spaziergang im sehr schönen Schloßgarten, von dem man auch einen wundervollen Ausblick hat, inzwischen hatte sich der Nebel etwas gelichtet, sind wir abgebogen Richtung Wasserturm und Altstadt. Dort war für uns nunmehr auch hungrige Wanderer in der griechischen Taverne Bakalikon, das frühere Gasthaus Unterbräu (lt. einer Hinweistafel, das älteste Gasthaus von Dachau) ein großer Tisch reserviert. Gestärkt durch Speis und Trank sind wir danach zu den weiteren Stationen des Dachauer Künstlerweges gegangen. Hierzu mußten wir wieder hinauf zum Schloß und durch den englischen Garten zu einer Stiege gehen, wo uns dann Bild Nummer 2 von Lovis Corinth (Waldstück bei Dachau) erwartete. Der weitere Künstlerweg führte nun in Serpentinen bergab zum Mühlkanal und dem Amperkraftwerk, wo wir nach wenigen weiteren Schritten, das Gemälde Nummer 3, das weiße Moos von Ludwig Dill, fanden. Nun folgten wir weiter der Amper flußaufwärts Richtung Mitterndorf entlang und kamen kurz nach Überqueren der Ludwig-Dill-Str. zu Bild Nummer 4, Pferde in der Schwemme von Max Feldbauer. Inzwischen hatte sich auch der Nebel aufgelöst und die Sonne strahlte von einem wolkenlosen blauen Himmel und es wurde, obwohl es erst März ist, ganz schön warm. Der weitere Weg führte uns bei der Amperbrücke zu Bild Nummer 5, Amperbrücke bei Mitterndorf von Otto Strützel, In der Ferne konnte ich auch die Sankt Nikolauskirche von Mitterndorf erkennen. Unser weiterer Weg führte uns jetzt auf die andere Seite der Amper, jetzt flussabwärts, zu Bild Nummer 6, Torfhütte von Bernhard Buttersack. Nur ein paar Schritte entfernt war dann auch schon Bild Nummer 7, Mädchen mit Reisigbündel von Arthur Langhammer. Dann führte der weitere Weg wieder auf die andere Amperseite, nur um nach Umgehung des Kraftwerks und des Familienbades nochmals die Seite zu wechseln. Dort ist dann auch Bild Nr.8, Abend an der Schleuse von Paul Thiem. Von hier ging es dann weiter zum Moorbad Park, wo uns Bild Nr.9, Amperbad von August Kallert, erwartete. Jetzt folgten wir dem weiteren Weg zum Mannheimer Platz, um dort das Bild Nr.10, Holzgartenstraße in Dachau von Robert Curry, zu betrachten. Auf dem weiteren Weg überquerten wir dann die Münchner Str. um zum Bild Nr.11, Blick auf Dachau vom Unteren Markt von Lilly Hildebrand-Uhlmann, zu kommen. Hier haben wir dann, weil wir in der Nähe des Bahnhofs waren und weil der Tag auch schon weit fortgeschritten war, auf gemeinsamen Wunsch unsere Kul-tour auf dem Dachauer Künstlerweg abgebrochen und sind nach einem gemeinsamen Eis essen mit der nächsten S-Bahn zurück nach Pasing gefahren. Es war ein sehr schöner gemeinsamer Ausflug in das geschichtsträchtige Dachau, bei dem wir auch Glück mit dem Wetter hatten.

 

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