10 km 4 h
Unser diesjähriger Ausflug zum Schifferlfahren ging zum Kochelsee. Am Morgen, diesmal schon um 9 Uhr 45 trafen wir uns deshalb in Pasing, vorm Rischart. Die Sonne schien von einem wolkenlosen Himmel und es war angenehm warm. Der Zug nach Kochel kam um 10 Uhr 05 an und wir zwölf Wanderer stiegen ein. Nach einer guten Stunde war unser Zielbahnhof auch schon erreicht. Nur mit der geplanten Weiterfahrt mit dem Bus nach Altjoch wurde es nichts, denn der gesamte Bus wurde von einer Jugendgruppe okkupiert. So entschlossen wir uns nach Altjoch, einem Ortsteil von Kochel, zu gehen, was unseren Zeitplan etwas durchkreuzte. Aber nach einem Anruf bei der Wirtschaft wegen der Tischreservierung war das auch erledigt und wir schauten uns auch noch andere Teile von Kochel an. Eine gute Stunde später als geplant erreichten wir dann unser vorläufiges Ziel, den Abzweig zum Felsenweg. In diesen bogen wir dann ein, es ist ein Höhenweg oberhalb des Seeufers, der von Kochel nach Schlehdorf führt.
Während des Winterhalbjahres ist er gesperrt, wegen Absturzgefahr. Aber es ist ein breiter Weg, der mit Geländer gesichert ist. Nach viel zu kurzer Zeit erreichten wir auch schon das Ende und wanderten über einen Wiesenweg weiter Richtung Schlehdorf. Schon von weitem konnte man immer wieder die Klosterkirche von Schlehdorf sehen. An den ersten Häusern von Schlehdorf und dem Klosterwirt vorbei gingen wir zum Fischerwirt, wo für uns hungrige Wanderer ein Tisch reserviert war. Anschließend besichtigten wir noch, jetzt gestärkt durch Speis und Trank, die berühmte Klosterkirche. Danach gingen wir zurück zur Schiffsanlegestelle von Schlehdorf, um mit dem nächsten Schiff über den Kochelsee nach Kochel zurückzufahren. Wir erreichten diese ungefähr eine halbe Stunde vor Ankunft des Schiffes. Diese Zeit wurde von vielen noch zum Fußbad genutzt, Christine hatte sogar ihren Badeanzug dabei und schwamm noch im See. Doch dann kam auch schon das Ausflugsschiff und wir gingen an Bord. Während der halbstündigen Überfahrt wurden wir vom Schiffskapitän mit Geschichten über den See unterhalten. Nach der viel zu kurzen Überfahrt erreichten wir auch schon den Hafen von Kochel, der neben der Kristalltherme Trimini gelegen ist. Nach dem Ausstieg wanderten wir vorbei am Denkmal des Schmied von Kochel zum Bahnhof, wo wir dann erschöpft und müde in den nächsten Zug Richtung München stiegen. Es war ein sehr schöner Ausflug bei strahlendem Sonnenschein. Unser Pakt mit Petrus wurde wieder voll und ganz eingehalten.










