12.06./14.06.2026 19,6 Km 1237 Hm
Am Dienstag war noch Schneefall bis 1500 Hm auf der Höllentalangerhüttenhomepage angezeigt. Obwohl es am Freitag immer noch regnete brachen wir einfach am Samstag bei blauen Himmel und warmen Temperaturen nach Hammersbach auf. Das Parkticket am Wanderparkplatz kostet für 48 Stunden 25 €, nicht unbedingt ein Schnäppchen. Der Hammersbach wird derzeit direkt am Eingang mit Hochwassersicherungern bearbeitet. Die Baumaschinen läßt man bald hinter sich und der Bach windet sich durch einen Bergwald. Nach ca 1 Stunde erreicht man die letzten Serpentinen hinauf zur Höllentaleingangshütte. Nach 3,50 € Eintritt, nur für DAV Mitglieder, darf man erst das neue Museum und weiter die Klamm betreten. Durch die letzten Regentage war der Wasserstand in der Klamm auf eine von mir noch nie gesehene Höhe geklettert. Immer wieder kam von oben eine willkommene kalte Dusche, die den heißen Tag abkühlte. Auf gut tausend Metern Länge zwängt sich der Weg durch Tunnel, über Stege und an Wasserfällen vorbei durch die Schlucht. Am Ende der Schlucht weitet sich der Blick zu einer fast unwirklichen Bergkulisse und man erreicht nach ca 30 Minuten die 2015 neu erbaute Höllentalangerhütte.
Die Hütte ist sehr modern, völlig autark mit Strom und Wasser ausgestattet. Dort gab es einen Durstlöscher, dann stromerten wir noch ein zeitlang entlang der Talebene, bewunderten die Kletterkünste der Schafe und kühlten die heißgelaufenen Füße im Gletscherbach. Der Hüttenwirt konnte uns leider keine weiteren Infos zur Riffelscharte geben, so daß wir entschieden, am nächsten Tag übers Hupfleitenjoch abzusteigen. Abends saßen wir noch im Schatten der Riffelspitzen, während das Münchner Haus und die Bergstation der Zugspitzbahn noch lange in der Sonne glitzerte. Wir hatten Glück, das 8-Bett-Zimmer war nur durch uns 6 belegt. Frühstück konnte auf 4 verschiedenen Varianten von 14-20€ bestellt werden und mußte bis 8 Uhr angetreten werden. Am Morgen war der Himmel entgegen der Vorhersage bewölkt und es regnete immer wieder leicht als wir in Richtung Knappenhäuser aufbrachen. Eine traumhafte Tour, immer wieder der Blick zurück zur Zugspitze und zur Alpspitze. Der Alpspix kam auch immer näher und wir erreichten unseren höchsten Punkt, das Hupfleitenjoch. Von hier ging es querend zum Kreuzeck. Kurz vor der Kreuzeckbahn zweigt der steile Jägersteig in Richtung Hammersbach ab und bringt uns ca .1000 Hm später wieder an unser Auto zurück. Alle waren begeistert von den Einblicken ins Wettersteingebirge und der ruhigen Natur.














